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05 März 2015

tätig untätig

Was Neues ausprobiert!
Nachdem wir uns mit 7 Mädels im Januar zu einem gemütlichen Handarbeitswochenende in einer schönen Ferienwohnung in Stipshausen getroffen haben ging es mit neuem Elan an neue Techniken. Zuerst habe ich Socken mal gehäkelt. Das war ganz und gar nicht so kompliziert wie ich zunächst dachte. Herausgekommen sind diese hier, warm, muckelig und weich!


Und dann habe ich mich am Kunststricken versucht. Vor einiger Zeit hatte ich ein paar Blätter dieser Handarbeitsanleitungen vom Verlag für die Frau bei ebay erstanden. Auch das ist gar nicht so schlimm umzusetzen wie angenommen. Ich mußte mir zwar erstmal die Strickschrift *übersetzen* aber dann ging es. Und mit dem Legen eines Rettungsfadens alle paar Runden darf auch mal was schief gehen ohne dass man direkt ALLES wieder aufribbeln muß...
Eigentlich ist das eine Anleitung für eine Tischdecke aber ich werde das als Bespannung für einen Sonnenschirm für ein Steampunk-Outfit verwursten!  :-)






Ich freue mich schon auf den Frühling!
Allerdings muß ich jetzt erstmal meine dummdusselige Erkältung auskurieren...
Euch einen schönen Vize-Freitagabend und dass Ihr um eine Rotznase drumrum kommt!

23 Oktober 2014

Endlich mal wieder Mathilde

Seit einiger Zeit hatte ich schon die großen Teile für die 60er Jahre Hausjacke fertig.
Was noch fehlte waren die Taschen und die Stoffverblendungen.
Nun ist es endlich geschafft und mein Schatz kann glänzen *lach*
Beschreibung wie immer auf  Mathildes Seite

13 Juni 2014

Wanderung

Mittwoch ging es rund um die  Burg Eltz  in der Eifel
Auf dem  Traumpfad Eltzer Burgpanorama  ging es 12,6 km die meiste Zeit durch den Wald
Auf der Eltz haben wir eine Pause eingelegt und Erbsensuppe mit Bockwurst gegessen und etwas getrunken. Mit knapp 21 Euro nicht gerade ein Schnäppchen aber man gönnt sich ja sonst nix :-D
Auf eine Burgführung haben wir ganz bewußt verzichtet und uns lieber wieder dem wirklich einsamen Pfad hingegeben. Das letzte Teilstück von der  Ringelsteiner Mühle  aus geht gefühlte 35 km steil bergauf. Hier hatte ich doch etwas Schwierigkeiten! Oben angekommen haben uns ein paar Bremsen überfallen und wir mußten einen Schritt dazu tun. Der gesamte Weg ist sehr gut ausgeschildert und man kann sich nicht verlaufen. Angegeben sind 397 Höhenmeter und ein mittlerer Schwierigkeitsgrad. Bis auf den steilen Anstieg möchte ich das so unterschreiben.
Ein gelungener Kurzurlaub mit Übernachtung in der  Bürgerstube Ulmen  wo wir uns immer wohl fühlen. Es lohnt sich dort ein näherer Blick auf all die kleinen und großen Sammelstücke und die wunderlichen Steampunkbasteleien des  Inhabers !!!







06 Februar 2014

Kurzgeschichte

Ich möchte Euch eine Kurzgeschichte eines Steampunkfreundes vorstellen. Mit seiner freundlichen Genehmigung darf ich sein Werk hier *abdrucken*. Ich wünsche Euch viel Freude beim Lesen!




Erebus-Zyklus: The Kings Arms - 
Kurzgeschichte von Andrew Wyke-Regis


„Meine Herren, für mich wird es Zeit zu gehen“ - Richter Rowan Taggart ließ seine Taschenuhr laut zuschnappen - „ es ist schon spät“. Jackson, sein Yorkshire-Terrier, erschrak von dem scharfen Geräusch und jaulte kurz auf. Er hatte den Nachmittag mit seinen Freunden im „Kings Arms“ Pub verbracht. Wie immer wollte er nicht lange bleiben , aber wie immer wurde es dann doch spät.  Er saß mit seinen Freunden Jones, Mike-Patrick und Remington in den Clubsesseln vor dem Kamin. Deren Frauen Lucy, Martha und Ruth hatten es sich am Nebentisch in der nähe des Fensters gemütlich gemacht und spielten Bridge. Alle waren bester Laune, unterhielten sich lebhaft. Nun raffte er sich auf, der Bus musste auch gleich kommen. Sie verabschiedeten sich herzlich, nicht ohne ihm das Versprechen für ein baldiges Wiedersehen abzuringen. Er trat aus dem „Kings Arms“ und entschied sich zur übernächsten Haltestelle zu laufen. Der einbrechende Abend war herrlich und seinen müden alten Knochen tat etwas Bewegung gut. Seit seiner Pensionierung vor fünf Jahren bekam er dank seiner vielen Ausflüge schon mehr Bewegung als früher in seinem Berufsleben, aber jetzt meldete sich doch sein Alter. Kaum an der Haltestelle angelangt dampfte auch schon der Bus heran. Er kaufte ein Billet und setzte sich auf eine der harten Holzbänke. Zischend und fauchend setzte sich der Bus in Bewegung, rumpelte die Beach - Promenade entlang, vorbei an Weymouth`s  Jubelee-Clock und dem großen Pier wo noch erstaunlich viel Betrieb herrschte, in Richtung Osmington. Dem Lärm und der harten Schläge auf seinen Rücken überdrüssig, stieg er schon ein paar Stationen vor seinem Ziel aus. Den Rest würde er zu Fuß bewältigen. Die Abkürzung, den einsam gelegenen Weg durch die Heide, liebte er sowieso. Dort in der Heide fand Taggart Ruhe und Entspannung. Auch Jackson war froh dem Höllenungetüm entwischt zu sein und zog kräftig an der Leine.

Taggart ließ den Tag Revue passieren – dachte voller Zuneigung an seine Freunde.  Jones – weit gereister Archäologe, hatte viele Abenteuer bei seinen Ausgrabungen in aller Herren Länder erlebt. Sogar ein Herr aus Übersee, aus Indiana oder so, welcher sich einer neuen Erfindung, des Kinematographen bediente, wollte einen Filmhelden nach ihm benennen. Mike-Pattrick hatte lange ein schottisches Regiment in Indien befehligt. Er war der Meinung, dass nicht das blanke Bajonett damals, Anno´88, die aufständischen Pashtunen aus dem Khyber-Paß vertrieb, sondern nur der scharf gespielte Dudelsack. Dann war da noch Remington – seines Zeichens ein begnadeter Feinmechaniker. Man munkelte, dass sogar ein gewisser Mister Sherlock Holmes aus London hin und wieder Rat in Punkto Mechanik bei ihm suchte. So in Gedanken vertieft näherte Taggart sich dem kleinen Wäldchen in der Nähe seines Anwesens. Ein leises Brummen über ihm riss ihn aus seinen Gedanken. Er blickte hoch. Ein Luftschiff der Coast-Guard steuerte langsam seinen Stützpunkt auf Portland an. Luftschiffe lösten in ihm immer romantische Gedanken an Ferne, Abenteuer und den unendlichen Horizont aus, wohl wissend, dass der Dienst auf einem Luftschiff oft wenig mit Romantik zu tun hatte. Es war halt die Gelassenheit welche diese Kolosse im Angesicht der Hektik der neuen Zeit ausstrahlten, wenn sie am Himmel ihren Weg suchten.

Aus Richtung Frankreich zogen schwere Wolken auf – beeilen wir uns lieber. Dann gewahr er jenes merkwürdige Gefährt auf dem Küstenweg, abgestellt nah an der Steilküste. Eines von den neuen dampfgetriebenen Fahrzeugen, welche nur aus einem übergroßem Reifen zu bestehen schienen, worin man Platz nahm.. „Na wenn das dort nicht mein alter Freund Andrew ist“ - sprach`s und grinste Jackson an. Andrew stand neben dem Vehikel und unterhielt sich gerade mit dem Offizier eines Zuges Küstenwächter. Diese marschierten aber sofort weiter, waren offensichtlich auf dem Rückmarsch zum Stützpunkt. Andrew  trat um sein Vehikel herum und zog an Hebeln und Schaltern. Leises Zischen und Stampfen wehte zu Taggart herüber - erwachte dieses Vehikel wohl gerade zu neuem Leben. Er sah auch wie sich Andrew sein linkes Bein massierte. Offensichtlich machte es ihm wieder zu schaffen. Nachdenklich blickte er zu Andrew hinüber.

Hatte er doch - es war ein halbes Jahr her – einen beinahe Absturz mit seiner geliebten Erebus am Hindukush erlebt. Viele seiner Mannschaft wie auch er wurden dabei verletzt . Nach einem kurzen Gefecht mit zwei chinesischen Luftschiffen und einer Maschinenhavarie kam die Erebus noch gerade so davon. Damals ging die Geschichte durch alle Gazetten. Zwar noch im Genesungsurlaub würde sich Andrew aber bald wieder nach Indien begeben, wo sein Luftschiff im Dock lag. So einer konnte nicht lange an Land sein. Jetzt riskierte er mit diesem neuen Ding schon wieder Kopf und Kragen. Taggart dachte zurück an die Zeit wo er den jungen Andrew mit seinem schwarzen Rappen Sultan die Küste entlang galoppieren sah. Nun ja – das Pferd musste wohl schon zu alt sein. Er hatte Sultan schon lange nicht mehr gesehen. Und Master Andrew hatte nur noch diese technischen Neuerungen im Kopf, sauste nur noch mit diesem Dampfrad herum. War feuerrot, irgend so ein italienisches Fabrikat. Moderne Zeiten eben. Gerade eben hatte sich Taggart wieder seinem Nachhauseweg zugewandt. Er blickte sich noch einmal um und sah wie das Monobike den Küstenweg entlangbrauste.

Der Yorkshire schüttelte sich kurz und zog mächtig an der Leine. „Nur die Ruhe, wir gehen ja schon, Jackson. Taggart`s Blick wanderte über die Heidelandschaft. Der Tag neigte sich dem Ende. Die Dunkelheit nahm langsam Besitz von dem Land. Er fröstelte ein bisschen. Im Spätsommer konnten hier am Kanal die Nächte schon empfindlich kalt werden. Nachdem er die Heide hinter sich gelassen hatte konnte er, gleich neben dem Wäldchen, sein Haus sehen. Das Haus und die Einfriedung bestanden aus dem hier allgegenwärtigem Portland-Sandstein, welcher drüben auf eben dieser Halbinsel gebrochen wurde. Er durchschritt den Torbogen und durchquerte seinen Rosengarten. Er war sehr stolz auf seine Rosen. Was sollte ein pensionierter Richter auch sonst tun ohne auf dumme Gedanken zu kommen? Als er ins Haus trat kam ihm Miss Millie, seine Haushälterin, schon entgegen. „Sie kommen immer später nach Hause, Richter“ schwang da nicht ein wenig Kritik mit? Und dann schon etwas milder „ Na dann werde ich mal das Abendessen servieren.“ „Seien sie bitte nicht so streng mit einem alten Mann“ er ließ Jackson von der Leine „und machen sie sich keine Umstände – ich esse heute Abend in der Küche“. Beim Essen besprachen sie noch den morgigen Tag, erwartete Richter Taggart doch anspruchsvolle Gäste. Später zog er sich noch in sein Arbeitszimmer zurück. Auf den kleinen Tisch neben dem Sessel stand ein kleiner, mechanischer Vogel. Taggart streichelte ihm über den Kopf. Darauf ertönte ein leises Surren, der Vogel schlug leicht mit den filigranen Flügeln und begann zu Zwitschern. Ein kleines Wunderwerk. Bevor er es sich bequem machte, ging er zum Bücherschrank um sich eine Lektüre herauszusuchen. Konnte er sich erst nicht entscheiden, fiel jetzt sein Blick auf ein neues Buch welches erst vor kurzem erschienen war. „Wer war doch gleich der Autor –ah ja: Jules Verne“ er grinste in sich hinein „dieser verrückte Franzose“. Wie Master Andrew total technikverrückt, sponn er diesen Faden weiter. Erschuf sich seine eigenen, fantastischen Welten - und fand damit immer mehr begeisterte Leser. Er nahm sich nun dieses Werk vor. Trotz der fortgeschrittenen Stunde wären wohl noch ein paar Seiten drin. So schlug er das Buch erwartungsvoll auf…………
Später am Abend fand Miss Millie Richter Taggart schlafend in seinem geliebten Lehnstuhl. Auf seiner Brust das aufgeschlagene Buch. Der kleine, mechanische Vogel war schon lange verstummt. Sie nahm das Buch vorsichtig um ihn nicht zu wecken und legte es beiseite. Dann holte sie noch eine Decke, weil - ins Bett würde er wohl nicht mehr gehen. Neugierig blickte sie auf den Einband des Buches. „Das Licht am Ende der Welt“ – stand dort. Und der Autor? Na - klingt französisch. In dieser Nacht zog ein leichtes Unwetter über diesen Küstenabschnitt. Dessen wurde Richter Taggart nicht gewahr, träumte er doch von modernen Leuchttürmen in gottverlassenen Gegenden, Pflichtbewusstsein und Piraterie.


02 Januar 2014

Silvester 2013 Nachtrag

Silvester haben wir mit lieben Freunden verbracht
Eine Einladung für den 5 Uhr Tee und Dinner in angemessener Kleidung
Quasi so um 5vor12 bin ich noch fertig geworden am 30.12. mit meinem Silvesteroutfit
Ein kurzer und ein langer schwarzer Samtrock sowie ein langer Pannesamtrock aus dem Sozialkaufhaus wurden mit grüner Satinborte und grünen Stoffröschen zu einem Ensemble
Das Jacket habe ich bei ebay geschossen und die Taschenklappen, die Ärmelschlitze und hinteren Schlitze ebenfalls mit der grünen Satinborte hinterlegt
Im ganzen hat das Outfit 25 Euro gekostet und ich finde die Arbeit hat sich gelohnt
Leider habe ich die Arbeitsschritte nicht fotografisch festgehalten ... hier deshalb eine kurze Beschreibung
Vom langen Rock habe ich den Bund abgetrennt, den Reißverschluß entfernt und das Futter herausgenommen. Danach wurde das, was in der Weite zuviel war im Rückenbereich gerkräuselt. Den langen Rock habe ich dann zwischen den Oberstoff und das Futter des kurzen Rockes genäht. Auch hier mußte im Rückenbereich noch ein wenig gekräuselt werden. Aus dem Pannesamtrock habe ich 2 Teile gemacht. Das eine Teil wurde unterhalb der Reißverschlußöffnung des langen Rockes gekräuselt angenäht und die Seiten dann ein wenig nach außen hin aufgenäht. Das andere Teil habe ich dann bei dem kurzen Rock unterhalb des Bundes gekräuselt aufgenäht, auch hier die Seitenteile etwas nach außen hin gezogen und festgenäht. Reißverschlußnähte geschlossen und das vordere Drittel des Rockes rechts und links gerafft und mit der Borte festgenäht.


























06 Oktober 2013

Ausflug

Gestern ging es ins  LWL Freilichtmuseum Hagen
Schöne Fotos gibt es auf der Seite  Events
Euch noch einen schönen Sonntagnachmittag!!!

14 August 2013

ResteResteReste

Hier jetzt der Nachtrag zum Nachtrag zum Nachtrag
Bis auf den Morgenmantel hab ich alles geschafft zu nähen...ich hätte zwar noch heute Nachmittag und den ganzen morgigen Donnerstag...aber ich habe wirklich keine Lust mehr zu nähen jetzt.
Nun widme ich mich erstmal wieder meiner Wolle. Für ein Tuch muß ich noch Merino-Seide nachspinnen und mit Taglilienblüten färben. In der Garage wartet noch Skudde, Walachenschaf und Oberbergisches Senfschaf auf ein Bad im Waschwasser. Im Arbeitszimmer steht noch Merino und wartet ebenfalls aufs Säubern...da muß ich mich ab Dienstag wirklich ranhalten, nicht dass plötzlich der Sommer rum ist und ich die Wolle nicht mehr trocken bekomme!
Unten die letzten Fotos...die Weste, die Flashes, die Krokette Kokarde und die Hausschuhe
In der nächsten Woche gibts dann auch noch *TrageFotos*






















UUUUUND jetzt melde ich mich ab und fahre ein Stück Rad. Ich brauch Bewegung an der Luft!

12 August 2013

Nachtrag

Hab ich schon erwähnt, dass mein Schatz ein Schatz ist?
Ja? Fein! Ich tu es trotzdem nochmal!
Mein Schatz ist ein Goldschatz!
Nachträglich zum Hochzeitstag hat er mir diese geniale Ledertasche genäht!
Ist die nicht wunderwunderschön?!
Jetzt kann ich am Wochenende angeben wie eine Tüte Mücken!



09 August 2013

Frisch verliebt

Frisch verliebt bin ich jeden Tag aufs Neue in meinen Goldschatz!
Das weiß er natürlich!
Und was er auch schon weiß: frisch verliebt bin ich auch in mein neues Outfit!
Den Stoff gabs im Schlußverkauf und den Schnitt bei McCalls...
Beides waren Zufallstreffer und nun bin ich glücklich und zufrieden, dass ich
auf der  Machina Nostalgica  in Itzehoe ein funkelnagelneues Kostümchen tragen kann.

Diesmal wieder was das meiner weiblichen Figur schmeichelt und mich nicht umschwabbelt sondern betont, was es zu betonen gibt, gell  Silvia !?  :-)
Aus dem gleichen Stoff bekommt mein Goldschatz eine Weste damit man auch sieht, dass wir zusammen gehören  als auch eine Kokarde für das schwarze Glengarry und Flashes...
Und jetzt bitte Vorsicht! Ich bin so verdammt stolz auf dieses Ensemble, dass ich ein paar mehr Fotos machen MUSSTE!!!



 








26 April 2013

Überrock

Das ist definitiv das letzte Nähstück, das ich noch vor dem *Aethercircus* in Stade fertig gemacht habe...jetzt gehts erstmal mit Schwung in den Garten. Der hats nämlich nötig!
Jedenfalls war das Nähen dieses viktorianischen asymetrischen Überrocks von 1886 leichter als ich zuerst dachte. Der Trick daran ist die raffinierte Fältelei... Und er macht wirklich was her. 
So golden wie auf dem Foto ist er gar nicht...ich mach da nochmal ein Detailfoto vom Stoff!


23 April 2013

Seide

Was ein Fummelkram
Ich bin wohl so eine der handfesteren Sorte
Diese Bluse habe ich nach einem Schnitt von 1903 genäht
Das Material ist reine Seide, transparent mit eingewebten Falten
Erstaunlich, wie robust etwas so Feines sein kann
Der Stoff ist sehr leicht und fällt schön und doch hatte meine Nähmaschine teilweise Probleme durch die Falten zu kommen...was die Natur so alles hervorbringt ist schon toll!
Stehkragen, vorne jede Menge Stoff (Taubenbrust), Schlabberärmel und das ganze hinten geknöpft...ich hab ja einen lieben Schatz! :-)




12 April 2013

outfitoutfitoutfit

Zum Rock gehört natürlich auch das passende Unterzeug.
Der Unterrock ist diesmal nicht aus Leinen oder Baumwolle sondern aus Polytierchen.
Ob das nun authentisch ist wage ich zu bezweifeln...
Jedoch gehe ich sowieso nach dem Motto: *A- wie ambientig* vor!
 Hauptsache man kann erkennen, wo es eigentlich hingehört...
Die meisten Kräusel befinden sich an der Hinterseite, damit dort das Volumen von Rock und Überrock unterstützt wird.


Bis nächste Woche ist erstmal schluß mit nähen...ich brauche eine Abwechslung und in meinem Fundus befindet sich soviel wunderschönes Spinnfutter, dass ich das angekündigte schöne Wetter nutzen werde und mich mit Rad in die Sonne setze!
Ich wünsche Euch ein ebensolches heiteres Wochenende wie ich es anstrebe!
...bis später

07 April 2013

Jacke

Das passende Jäckchen zum Frühlingsoutfit ist heute auch endlich fertig geworden.
Und die antike Brosche, die ich zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, hält sie vorne zusammen.
Vorgesehen war eigentlich eine Bindeschleife, aber das finde ich für mich einfach zuviel...



Auf der Puppe sitzt das ganze nicht so schön und gebügelt ist es auch noch nicht...
Nun fehlt *nur* noch die Bluse und der Unterrock

Ausflug

Gestern war es ja nun wirklich nicht schön draußen
Und ein Ausflug auf den Jahrmarkt Anno Dazumal im  Freilichtmuseum Kommern  wäre für manch einen vielleicht eine kleine persönliche Herausforderung gewesen
Allerdings würden wir in diesem Jahr vielleicht gar nix unternehmen wenn wir immer auf passendes Wetter warten würden!
Also frisch aufgebrezelt und einfach dem Wetter entsprechend noch Mantel, Handschuhe und festes Schuhwerk gewählt...und los.
Es war schön! UND Eintritt haben wir nicht bezahlt, weil wir so schick waren und passend angezogen :-)
Es gab viel zu bestaunen...sogar Goethes Faust im Panoptikum!
Ein Fahrgeschäft haben wir nicht ausprobiert, jedoch zünftig in der Postgaststätte gegessen und im Kramladen Anno 1910 Karamellen gekauft. Ein Erinnerungsfoto mit Flugzeug gab es auch!
Für nächstes Jahr haben wir dann schon mal besseres Wetter bestellt, damit wir beim Kegeln dann auch keinen Regenschirm halten müssen und beide Hände frei haben...







05 April 2013

Der Sommer...

...naht!
Oder so ähnlich...
Frühling wäre ja schon mal schön...aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben!
Drum hier mal was Farbiges





21 März 2013

Sonntagsausflug

Am Sonntag, 17. März gab es einen Ausflug der Dampfkraftgesellschaft Rheinprovinz
Mit 16 lieben Menschen ging es zunächst ins  Brauhaus Zeche Jacobi  in Oberhausen
Wir haben sehr gut gegessen und wollten irgendwie gar nicht wieder aufstehen
Schöne Gespräche und reger Austausch hielten uns von einem allzu schnellen Aufbruch ab
Nach dem ein oder anderen Nachtisch und darauf noch folgenden Kaffees ging es dann doch zum Gruppenfoto auf die Treppe. Unsere Kellnerin Petra war so lieb :-)
Ein kurzer Weg führte uns dann zum  Spionage Museum  
Hier gab es allerlei sehr interessante Sachen zu sehen und für die kleinen und großen Kinder auch etwas zum mitmachen!
Um 17 Uhr trennte sich unsere kleine Gruppe wieder. Es war ein gelungener Tag an dem auch das Wetter mitspielte und sich meine Schleppe nicht vollsaugen mußte... 






Die Fotos kommen von Ayra von  Ruffles & Steam



16 März 2013

unaussprechlich

Da sag nochmal einer, die Damen hätten früher keine Reizwäsche besessen!
:-D
Reine Baumwolle, Mischgewebe-Spitze und Baumwollband ergeben doch
recht reizende Ansichten...




03 März 2013

Spinnst du???

...dann setz dich doch zu uns!
So heißt eine Gruppe auf Facebook, in der ich mich ab und an rumtreibe.
Und neulich hat eines der Mädel Rohwolle vom Merino verschenkt.
Dem Schäfer war die Wolle zu schade zum wegwerfen und in der Gruppe
haben sich dankbare Abnehmer gefunden, die gegen Portogebühren
Wollpakete erhalten haben. Vielen Dank nochmal Wooly für dein Engagement!
30 Kilo Rohwolle in Pakete verpacken und dann zur Post bringen und quer
durch Deutschland verschicken...das nenne ich Enthusiasmus!
Zur Probe habe ich von dieser schönen braunen, grauen und weißen Merinowolle
ein Wäschenetz voll gemacht, gewaschen, geschleudert, getrocknet. 
Schnell kardiert und versponnen...
Herausgekommen ist dieses wunderschöne Garn!

das sind 59 Gramm auf 185 Meter
also eine Lauflänge von 314 m/100 g


Aus der Wolle werde ich mir im Laufe des Jahres eine Decke stricken...sobald das Wetter
es zuläßt wird gewaschen und getrocknet und dann immer mal wieder kardiert und gesponnen
und gestrickt...bis Oktober sollten da doch 1,20 x 2,00 m bei rumgekommen sein!

Außerdem möchte ich euch nun das komplette Expeditionsoutfit zeigen

...passend dazu gibt es einen Strohhut in Tropenhelmoptik,
den ich allerdings noch mit einem Band versehen will