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22 November 2015

Körbchenmuscheln

Als ich Mitte der Woche zu *unserem Wasser* runter gegangen bin war davon nicht viel zu sehen . . . die Schifffahrt war insoweit eingeschränkt, dass sie nur mit 30 % ihrer normalen Fracht fahren konnte. Dementsprechend weit konnte man ins Flußbett laufen.
Und dementsprechend viele lebende Muscheln konnte man finden!
Wieder daheim habe ich mich über die Tierchen schlau gemacht und dann gestern ein kleines Video darüber gedreht. Leider war gestern das Wasser schon wieder einen Meter gestiegen. Trotzdem kann man die Massen an Muscheln sehen.
Die aus Asien eingewanderte/eingeschleppte Corbicula ist inzwischen die am häufigsten vertretene Muschel im Rhein! Das Ufer ist übersät mit ausgebleichten Muschelschalen und am Spülsaum findet man frische, große Muscheln. Die Corbicula ist essbar und ich habe das ausprobiert  :-)  Sie schmeckt und ich konnte den angeblichen Eisengeschmack nicht wahrnehmen. Leider weiß ich nicht inwieweit die Muschel was alles aus dem Rhein herausfiltert -auch wenn dieser Wasserqualität 2 aufweist- und würde darum nicht viel von diesen Weichtieren essen!
Das Video findet Ihr  HIER 

17 Juli 2014

Von verhindertem Sonnenaufgang und tagelangem Ziwiebelgeruch

Also manchmal kommts ja wirklich ganz dick und wenn es auch nur darum geht den Geruch vom Färben wieder aus der Bude zu bekommen ... und dabei waren es doch nur Zwiebelschalen mit denen ich endlich und zum ersten Mal gefärbt habe! Aber es scheint so als wenn dieser Zwiebel/Essig-Geruch einfach in den Küchenkacheln hängen geblieben wäre. EGAL!!! Das Ergebnis zählt und das ist ganz nach meinem Geschmack!


Zunächst einmal die Zwiebelschalen *freischnauze* in das Wasser, kurz angekocht und dann direkt die Sockenwolle dazu ... im Strang und noch verzwirbelt weil ich mir gedacht habe, dass es vielleicht einen schönen Effekt gibt, wenn die Wolle die Farbe unterschiedlich annimmt.
Nach 50 Minuten habe ich den Strang heraus genommen und das Ergebnis war schon mal dieses:


Gar nicht dumm habe ich mal direkt einen zweiten Strang rein geworfen, diesmal aber offen!
Die Färbung ist erwartungsgemäß heller geworden und natürlich etwas gleichmäßiger.


Und weils so schön war und ich sooooooo viel Zwiebelschalen hatte mußten in einer 2ten Fuhre gleich noch einmal 2 Stränge dran glauben. Mir gefallen diese Brauntöne ganz wundervoll!


Nun zu dem verhinderten Sonnenaufgang :-D  Nachdem ich heute morgen schon um kurz vor 5 wach war mußte mein Schatz dran glauben. Ich bildete mir ein unbedingt mit Tee und Decke an unser Wasser zu müssen und von der Spitze der Kribbe aus den Sonnenaufgang zu beobachten. Also flugs raus aus den Federn und rein in die Jeans. Einen guten englischen Tee aufgebrüht, Thermoskanne, Tassen und Picknickdecke in den Korb gepackt und los. Der Rhein ist ca. 200 Meter entfernt und wir waren schwupps da ... oh weh ... zunächst einmal Enttäuschung. Die letzten 2 Tage ist das Wasser wohl über die Kribben gestiegen und so war nichts mit Sonnenaufgang beobachten. 


Na dann eben nicht! Die Decke auf die Parkbank gelegt, Tee eingeschüttet und das Wasser beobachtet. Auch schön ... und so ruhig! Denkt man zumindest zunächst einmal! Aber wenn es ganz *still* ist dann merkt man erst welch ein Grundlärm rundherum besteht! Und diesen Grundlärm hört man erst wenn der zusätzliche Tageslärm (noch) nicht zugange ist!
Schön wars trotzdem und ein wunderbarer Tageseinstieg!
Weil der Tag so schön angefangen hat geht er auch so weiter! Zwetschgen-Marmelade haben wir noch gemacht und ich habe mit einer Bastelei für Freunde angefangen, die wir nächste Woche besuchen ... Tagesfreizeit (wie eine Freundin sagt) ist schon was Feines! Und zu guter Letzt nun noch ein Foto von der Wiese gegenüber ... ist das nicht ein herrlicher Anblick?!





04 Juli 2014

...im Garten

... gehts rund!
So mehr oder weniger zumindest!
Nachdem wir in den letzten Jahren ja nur Tomaten gezogen haben und auf der Fensterbank so ab und an mal Basilikum, sind wir dieses Jahr voll eingestiegen und ziehen Gemüse *grinz*
Wie bei Allem muß man wohl auch hier gaaaaaanz viel lernen und nach Versuch und Irrtum vorgehen.
Zunächst einmal mußten wir feststellen, dass unser Boden nicht wirklich der Beste für jedes Gemüse ist. Er ist sehr schwer und wird trotz auflockern nach jedem Regen wieder knüppelhart. Das scheint die Wurzelgemüse doch ziemlich am Wachsen zu hindern. Die vorgezogenen Bohnen machen auch nicht den besten Eidruck ... die die wir nachträglich an den Mais gesät haben kommen viel kräftiger.
Ach ja - der Mais - ein roter Gemüsemais soll es dann mal werden. Die Pflanzen stehen sehr gut und wachsen kräftig. Wenn die Kolben dann genauso werden können wir voll und ganz zufrieden sein! Den Mairübchen haben die Schnecken den Garaus gemacht. Da steht nicht mehr viel trotz Schneckenkorn. Und der Rettich ist geschossen ohne dass sich eine dicke Knolle gebildet hätte, außerdem sind da kleine weiße Würmchen drin ... die Maden der kleinen Kohlfliege! Ich bin gespannt ob wir die Viecher auch in den Möhren und Rübchen haben, falls da überhaupt was aus dem Boden zu holen ist. Auch die Radieschen - die wir für völlig problemlos gehalten hatten - sind nichts geworden. Sie sind schnell ins Kraut geschossen und es haben sich nur rote Würzelchen statt Knöllchen gebildet. Wie ich jetzt aber beruhigenderweise nachlesen konnte sind wir nicht die Einzigen die mit Radieschen Probleme haben. Aber wir versuchen es weiter ... frisch ans Werk!








13 März 2013

halb100...

Irgendwie ist es schon ein seltsames Gefühl plötzlich eine 5 vorne stehen zu haben.
Das 5te mal ein ganzes Jahrzehnt überstanden.
Dieses 5te war besonders voll gestopft mit Ereignissen, die mein Leben komplett verändert haben.
Höhen und auch ganz tiefe Tiefen, die ich leider auch noch mit in das kommende Jahrzehnt nehme.
Sei´s drum...das Leben ist schön!
Und als ganz besonderes Geburtstagsgeschenk habe ich heute auf einem Mittagsspaziergang entlang
unserem Wasser eine Flaschenpost gefunden. Eine grüne Weinflasche mit gaaaaanz langem Korken,
in der sich ein seltsam geformter Zettel befand.
Stolz wir Oskar habe ich meinen tollen Fund nach Hause getragen und hier dann sofort geöffnet.
Der Zettel stellte sich als Taube heraus mit der Aufschrift:


Frieden auf der Welt

Auch seinen Namen und Adresse hat der Absender hinterlassen.
Lukas aus Bonn
Weit ist die Post nicht gekommen, von Bonn bis rechtsrheinisch Köln-Süd sind es nur ein paar Stromkilometer. Bei Kilometer 673,7 ist sie angelandet...trotzdem bin ich glücklich sie ausgerechnet
an meinem Geburtstag gefunden zu haben!

Lieber Lukas,
ich danke Dir ganz herzlich für diese tolle Geburtstagsüberraschung
Du hast mich heute sehr glücklich gemacht!
Und Du bekommst von mir natürlich einen Brief zurück!
Leider nicht mit Flaschenpost, denn den Rhein hinauf wäre es doch ohne Antrieb wenig erfolgreich
:-)
Nochmal lieben Dank!
Ich wünsche Dir in Deinem Leben noch ganz viele solche glücklichen Momente!
Ganz liebe Grüße
Christiane



29 Oktober 2012

...kleiner Urlaubsbericht

Reiseimpressionen vom Rheinburgenweg
                      von Koblenz nach Bingen
                                          im September 2012

Tag 3

Am 3ten Tag ging es weiter nach Hirzenach. Um Füße, Beine und Rücken zu schonen nahmen wir wieder den Zug. Jaja...so wird jetzt mancher von euch sagen...faules Pack! Nein, es ging mir tatsächlich wirklich nicht gut. Und da machte das tolle Wetter leider körperlich nichts wett.
In der  *Pension Röhrig*  kamen wir sehr komfortabel unter. Doppelzimmer mit Dusche und WC und am nächsten Morgen ein Sonntagsbrunch.
Wir haben uns in der Pension erstmal ein weing frisch gemacht und sind dann weiter nach  St. Goar  zum gucken und Mittagessen :-)
In St. Goar selber hatten wir kein Zimmer mehr bekommen, weil am Abend *Rhein in Flammen* stattfinden sollte...ein riesen Ereignis, welches Menschenmassen mobilisiert. Gleichzeitig war in der Stadt auch Weinfest. Menschen wo man nur hinschaute. Es war sehr schön. Das Städtchen selber hat wohl nur 800 Einwohner, wie man uns berichtete und lebt ausschließlich vom Rheintourismus.
Alle Winkel haben wir erkundet und waren sehr erfreut über den guten Zustand der noch vorhandenen alten Bausubstanz. Natürlich hat auch hier, wie überall im Rheintal, der Bau der Bahnstrecke so einiges *zur Strecke* gebracht.
In der Pumpengasse 5 fanden wir das *Alla Fontana*. Eine kleine Pizzeria mit einer Miniterrasse überwachsen mit Wein, dessen Trauben sich übrigens als sehr schmackhaft entpuppten. Tortellini in Gorgonzolasauce und Pizza mit Schinken und Pilzen brachten uns an den Rand des Platzens...aber wir waren tapfer und haben aufgegessen und auch noch jeder ein zweites Halbes getrunken!
In der Pension haben wir ein Nachmittagsschläfchen gemacht und uns dann für den Abend kultiviert.
Und obwohl wir Mittags schon warm gegessen hatten MUSSTEN wir nocheinmal zurück nach Bad Salzig in die Perle am Rhein. Hirschbraten für meinen Schatz und Fitnessteller für meine Wenigkeit.
Tatsächlich haben wir herausgefunden, wie die Wirtsleute die Namen für die Gerichte finden. Hirschbraten war ja klar, aber für den Fitnessteller mußte man echt fit sein...Mannoman, war das ein riesen Teller Salat mit Hähnchenbrust...
Das Feuerwerk in St. Goar war toll! Von unserer Pensionswirtin Frau Gehann hatten wir einen klasse Tipp bekommen, wo wir uns hinstellen sollten. Die Aussicht war genial! Vor uns einer der beiden Pontons und hinter uns die  *Burg Rheinfels*  , ein Stück den Rhein rauf der zweite Ponton und auf der anderen Rheinseite  *Burg Katz*  . Nacheinander wurde überall das Feuerwerk gezündet und es war einfach wunderschön!


Kuckucksuhrenladen in St. Goar
ALLE Japaner haben eine gekauft :-)


ein liebevoll gestaltetes altes
Haus, in dem es *dunkle* Sachen gab

Puppenmuseum
und Puppenklinik

bei *Alla Fontana*

eine alte Türe inSt. Goar

teilnehmende Schiffe bei
Rhein in Flammen

die *Rheinfels*




13 September 2012

Rheinburgenweg

Nächste Woche werde ich an dieser Stelle vom  Rheinburgenweg berichten
Von Koblenz nach Bingen vorbei an den Burgen, den Rhein (fast) immer im Blick

31 Januar 2012

Ringo in Köln

Heute war in Köln Kaiserwetter
Die beste Gelegenheit sich Köln von oben anzuschauen!
Von der *Schäl Sick* aus haben wir einen Blick über den Rhein gewagt
Mit dem Aufzug gings huuuuuiiiiiiii 28 Stockwerke nach oben
und dann noch eine Etage zu Fuß und dann gabs diese Aussicht



Schön, oder?!


Nach hinten raus die *Lanxess Arena*

Natürlich sind wir über die Hohenzollenbrücke gelaufen um uns die Liebesschlösser anzuschauen


...und mein Eigenes hab ich ihr auch gezeigt! *grinz*


Vom Leystapel aus machen wir Samstag abend eine kleine Schiffstour...
Karnevalsparty auf dem Rhein



Auch im Dom waren wir nochmal. Leider kann meine Kamera diese tollen Farben
des Domfensters von Gerhard Richter nicht darstellen. Für alle, die es interessiert
ist  hier  ein schöner Bericht. Sonnenbilder dieses schönen Kunstwerkes gibts im
Netz jede Menge!



27 Januar 2012

...der zweite Tag in Köln

Heute hat Ringo mit mir den Rhein besucht.
Das große Wasser ist nur 150 Meter Luftlinie entfernt.
Der Rhein führt immer noch Hochwasser, fällt jedoch langsam.
Der Pegel Köln zeigt um 11.44 Uhr 5,83 m


Hier steht Ringo am Rheinufer in Köln Porz Langel, ihrem derzeitigen Urlaubsort :-)